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UNTERNEHMEN DER STADT - Habibi Shisha Bar


Heute im Gespräch mit Grigori Budagjan, Geschäftsführer der Habibi Shisha Bar Gera

Grigori lebt seit 1999 in Gera, er kam mit 4 Jahren aus Armenien nach Deutschland. Er ist in Gera aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat sich mit seiner Shisha Bar hier selbstständig gemacht.

about Gera: „Wie kam es denn dazu, dass du eine Shisha Bar eröffnet hast?“

Grigori: „Ich habe mit 14 das erste Mal eine Shisha geraucht. Vermutlich so wie jeder mit Alufolie, Selbstzünderkohle und dem günstigsten Tabak den es gab. Ich fand‘s gut.
Als ich 16 war haben die ersten Shisha Bars in Thüringen aufgemacht und da hat man sich gedacht… gut ist ab 18, ich bin 16, aber vielleicht kommt man ja trotzdem rein. Das hat häufig auch funktioniert. Ich habe mich dann mehr und mehr mit der Thematik beschäftigt. Mein Interesse wuchs stetig weiter, ich war immer über die neusten Modelle informiert, habe Messen besucht und immer mehr Equipment gesammelt. Als ich dann 18 war, haben dann die ersten richtigen Shisha Bars aufgemacht. Ich war zu dieser Zeit viel in Leipzig unterwegs und konnte viele Eindrücke sammeln. So kam ich zu dem Entschluss, meine eigene Shisha Bar zu eröffnen. Ich habe 2 Jahre lang mein Geld gespart und als ich 20 wurde, war es auch schon so weit. Vorher hat ein Afghane die Bar hier betrieben, der allerdings nicht so sattelfest in der Materie steckte. Ich habe dann meine Erfahrungen und Kontakte bis nach Berlin mit in das Geschäft einfließen lassen. Ab da ging die Geschichte los und führte dahin wo wir heute sind.“

about Gera: „Was ist denn der große Unterschied zwischen der Habibi Shisha Bar und anderen Shisha Bars?“

Grigori: „Wir achten hier sehr auf Sauberkeit und sind penibel, was die Hygiene der Shishas angeht. Ein Gast im Restaurant erwartet beim Essen ja auch, das der Teller sauber ist und genauso gehen wir das auch an. Selbst mit dem besten Tabak hast du nur den besten Geschmack in einer absolut sauberen Shisha.
Die Pfeifen bekommen bei uns mindestens 1x pro Woche eine komplette Grundreinigung. Da muss alles picobello sauber sein und selbstverständlich wird bei uns nach jeder Benutzung das Wasser gewechselt. Das ist ein höherer Standard als in den meisten Bars. Es sind viele kleine Unterschiede, die uns besser machen. Selbst in noblen Bars habe ich schon Klopapier als Kopfdichtung gesehen anstatt von Gummi. In solchen Fällen denke ich mir: „…so eine Dichtung kostet 20 Cent, warum investiert man nicht einmal das absolute Minimum?“. Natürlich haben wir auch die Kohlenmonoxidbelastung stets im Blick, spezielle Systeme in unseren Räumen überwachen diese ständig und gute Belüftung ist zu jeder Zeit im Fokus.

about Gera: „Dann hoffen wir das Qualität sich auch hier durchsetzt. Gibt es denn auch Kritik an deiner Bar?“

Grigori: „Da fällt mir nur ein das wir uns hier sehr strikt an die Altersgrenze ab 18 Jahren halten. Da wurde auch schon gemeckert. Es ist halt Gesetz, auch wenn das die Konkurrenz nicht immer so eng sieht. Ansonsten ist das Feedback sehr positiv. Mit den meisten neuen Gästen ist man schnell auf einem Level, so als ob man sich schon Jahrzehnte kennen würde. Das familiäre Ambiente wird bei uns sehr geschätzt und auch das ich als Chef hier stets ansprechbar bin und die Gäste bediene, kommt bei unseren Gästen gut an. Wir haben immer sehr viel Spaß miteinander.“

about Gera: „Wie schaut‘s mit geplanten Aktionen bei Euch aus, was können wir in Zukunft von dir erwarten?“

Grigori: „Ab April/Mai stehen einige Events an, wir bleiben unseren Traditionen treu und veranstalten auch mal Events der anderen Art. Die genauen Termine kommen aber noch. Eine neue Cocktailkarte werden wir vorstellen, komplett getrennt von unserer bisherigen Getränkekarte. Auch Sandwiches werden in unser Angebot aufgenommen – kochen dürfen wir leider nicht, da der Gesetzgeber hier den Riegel vorschiebt. Filmabende wird es weiterhin geben, genauso die Happy Hour Angebote und natürlich auch spezielle Angebote für die Ladys. Dazu kommen der Buddy Day, Play’n’Chill und einiges mehr. Mehr werde ich aktuell aber noch nicht verraten.“

about Gera: „Was kann man sich denn unter Buddy Day und Play’n’Chill vorstellen?“

Grigori: „Du kommst mit deinem besten Freund oder der besten Freundin zu uns, dann gibt’s eine Shisha und 2 Softdrinks zum Sonderpreis. Ihr könnt dann euren Abend entspannt bei uns ausklingen lassen, nebenbei z. B. FIFA zocken oder Mau-Mau spielen. Wir bieten viele Möglichkeiten an. Bei Play’n’Chill gibt’s Shisha und ein FIFA-Turnier, bei dem es dann auch was zu gewinnen gibt. Da sind auch die Mädels mit gefragt. Bei uns zocken nicht nur die Kerle.“

about Gera: „Was würdest du Menschen in Gera empfehlen, was sie hier machen können… also neben der Möglichkeit deine Shisha Bar zu besuchen?“

Grigori: „Der Gersche sollte mal abseits vom Alltagstrott das Leben in dieser Stadt genießen. Geht raus und lebt!
Man kann hier wunderbar essen gehen, sei es im Louis Diner oder beim Knossos Restaurant Gera oder bei vielen anderen guten Restaurants. Ich selbst bin ja hauptsächlich in Shisha Bars, aber auch die Black-Music-Veranstaltungen kann ich sehr empfehlen. Es gibt natürlich noch viel mehr Orte, wo man hingehen kann um eine gute Zeit zu haben… Jeder der gern Shisha raucht, etwas trinken und nebenbei FIFA zocken möchte, ist bei mir zumindest sehr gut aufgehoben ;).

about Gera: „Zum Abschluss die Frage wie du denn Gera allgemein siehst. Du bist ja hier aufgewachsen und hast die Entwicklung der Stadt mitbekommen. Was gefällt dir, wo muss sich noch etwas tun?“

Grigori: „Also ich freue mich auf jeden Fall auf mehr Studenten. Das bedeutet mehr Leben in Gera.
Gera ist auch eine sehr saubere Stadt. Definitiv eine der saubersten Städte, die ich bisher gesehen habe. Ich bin viel in NRW unterwegs, da ist es zum Teil richtig dreckig im Vergleich zu Gera.
Wir haben einen schönen Park, bei dem ich finde, dass man den noch besser nutzen könnte. Und wir bräuchten auch wieder ein Freibad. Es kann ja nicht sein, das Bad Köstritz ein Freibad hat, Ronneburg ebenso und Gera, die größte Stadt mit den meisten Einwohnern, hat keins. Die Leute fahren deswegen aus der Stadt raus, das kann ich einfach nicht verstehen.
Gera hat eigentlich so gut wie alles. Die Infrastruktur ist sehr stark, die Autobahnanbindung ist spitze. Wenn sich noch mehr Unternehmen hier ansiedeln und mehr junge Leute nach Gera kommen, wäre es hier eigentlich optimal.“